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Oktoberfest-Geheimnisse: Echt tierisch: der Flohzirkus

Es ist kein Witz, es gibt ihn tatsächlich: Europas einziger Flohzirkus beschäftigt fast 100 dressierte Hundeflöhe. Die 0,2 Milligramm schweren Parasiten können Fußball spielen, beim Kutschenrennen wie Pferde galoppieren und ein Karussell ziehen, das mit 32 Gramm 20 000-mal so schwer wie selbst ist. Flohzirkusdirektor Robert Birk holt sich seine Artisten dieses Jahr aus dem Tierheim. Denn seine eigenen Hunde haben leider keine Flöhe. „Wir haben engen Kontakt zu Münchner Tierheimen, und wenn ein Hund viele Flöhe hat, dann rufen sie uns an“. Zwei Wochen vor Beginn des Oktoberfests fährt Birk dorthin, „und dann zupfe ich sie mit der Pinzette aus dem Hundefell“. Im mit Hundehaaren präparierten Marmeladenglas kommen die künftigen Artisten in den Zirkus.

Laufen statt springen

Dort werden sie erstmal angeleint: mit einem vergoldeten Draht. Die Ausbildung zum Fußballer, Karuselldreher oder Kutschenzieher erfolgt mit Zuckerbrot und Peitsche. Im Flohzirkusjargon heißt das: Die Flöhe dürfen auf dem Unterarm von Robert Birk Blut saugen, wenn sie spuren. „Erst muss man ihnen mal das Springen abgewöhnen“, sagt Robert Birk, „denn sie sollen jetzt nur noch laufen“. Mit Schall, Licht und der von Flöhen geliebten Temperatur um die 34 Grad dressiert Birk seine Artisten. Wie gut diese sind, können rund 20 Besucher pro Vorstellung bestaunen. „So eine Vorstellung kann schon 20 Minuten dauern, denn bei uns können die Leute richtig mitreden“, erklärt der Flohzirkusdirektor.

Mehr Oktoberfest-Geheimnisse können Sie unter www.focus.de erfahren.

 
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